Bremen im Wandel

Die Transition Town Initiative in Bremen

Radfahrende Klimaaktivist*innen machen Station bei Bremen im Wandel

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1000 Kilometer Klimaschutz:

Aktivist/innen radeln von Göteborg nach Köln zum Kohle-Protest

Am 07. August 2017 macht sich das Cooperide-Team in Göteborg (Schweden) auf den Weg ins Rheinland. Das Ziel ist Ende Gelände, eine gewaltfreie Protestaktion zivilen Ungehorsams gegen Braunkohle.
Nach dem Klima-Abkommen von Paris fordern die Aktivist*Innen die Politik und Industrie auf, entschieden zu handeln. Das bedeutet: Alle Braunkohlekraftwerke stillzulegen.

In Paris haben sich alle Staaten zu der Wichtigkeit des Kampfes gegen den Klimawandel bekannt. Um das erklärte Ziel von 1,5°C zu erreichen, muss die Kohle im Boden bleiben. Sie ist beim Abbau giftig für die Umgebung und vor allem extrem klimaschädlich für das Weltklima“, erklärt Hanna Burckhardt, Cooperide-Organisatorin. „Während sich die USA aus dem Pariser Abkommen zurückziehen wollen, werden tausende Menschen ein Zeichen setzen – und gewaltfrei Europas größte CO2-Quelle stilllegen. Wir bringen den Protest dorthin, wo das Klima tatsächlich verhandelt wird: in die Kohletagebaue im Rheinland“.

Auf ihrem 1000 km weiten Weg haben die Fahrradaktivist*Innen bereits Halt in Hamburg, Buchholz und Bremen gemacht. In Hamburg wurde gemeinsam mit dem ADFC eine Vorführung des Films „Beyond the Red Lines“ organisiert, der einen Einblick in die Braunkohleproteste der letzten Jahre vermittelt. In Buchholz wurden sie vom BUND erwartet, um sich über Möglichkeiten für eine kohlefreie Gesellschaft auszutauschen. In Bremen haben Mitglieder der Transition Town-Initiative die Radfahrer*Innen aufgenommen und sie mit Produkten aus einer lokalen solidarischen Landwirtschaft versorgt.

(In den vergangenen Jahren hat das Cooperide-Team bereits eine Tour Kopenhagen-Paris (>1600 km) und eine Tour Malmö-Cottbus (> 600 km) organisiert.

Folgen Sie dem Projekt auf Facebook, um über aktuelle Veranstaltungen während der Tour auf dem Laufenden gehalten zu werden. Details zum Streckenverlauf finden Sie auf unserer Website.)

Warum Radfahren?

Das Fahrrad ist nicht nur ein umweltfreundliches Transportmittel, sondern es ermöglicht uns auch, in einer Welt voller Grenzen neue Verbindungen zu schaffen: als internationale Gruppe verbinden wir die Klimabewegung über Ländergrenzen hinweg, entlang unseres Weges treffen wir engagierte Menschen und Gruppen und tauschen uns über unsere Erfahrungen und Träume aus. Wir wachsen durch die physische Herausforderung als Gruppe zusammen und tragen die Verantwortung für unser Projekt gemeinsam. Und wir verbinden unsere Körper mit unserer Umwelt, der wir stärker als sonst ausgesetzt sind. Cooperide möchte beweisen, dass Alternativen möglich sind und dass der Einsatz für einen anderen Lebensstil, der eine andere Geschwindigkeit voraussetzt, ernst gemeint ist.
Das Cooperide-Team wird 14 Tage radfahrend eine Vorstellung dieses Wandels geben. Mit seinem Engagement zeigt das Team: Ein klimafreundliches Leben ist möglich – und lebenswert!

Die Tour startet am 07. August und wird am 21. August im Klimacamp im Rheinland ankommen. Die Route umfasst eine Distanz von durchschnittlich 70 km pro Tag. In vielen Städten entlang der Strecke werden Veranstaltungen organisiert.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung!

www.cooperide.org

www.facebook.com/cooperide2015

Twitter: @cooperide2015 / #cooperide

Cooperide 2017: Alle Stationen

Göteborg – Varberg – Halmstad – Ängelholm – Malmö – Travemünde – Hamburg – Scheeßel – Bremen – Vechta – Osnabrück – Münster – Bochum – Düsseldorf – Köln

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